Hypertonie

Die Behandlung von Hypertonie bedarf einer vorausschauenden, strukturierten und langfristig angelegten Betreuung durch ein Behandlungsteam unter Aktivierung und Einbeziehung der Patienten eingebettet in Lebensstil-Begleitmaßnahmen.

Bluthochdruck erfordert aufgrund bestehender Versorgungsdefizite, der hohen Prävalenz, der vielfältigen und schwerwiegenden langfristigen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und dem damit verbundenen langfristigen Potential für gesundheitlichen Nutzen neuartige Versorgungsangebote mit integrierten Patientenschulungen, evidenzbasierter Patienteninformation und Monitoringsysteme wie KIT Telemedical Solutions Hypertonie.

  • Blutdruckselbstmessungen und Remindersystem als Begleitmaßnahmen zur Erreichung einer Blutdruckkontrolle.
  • Unterstützung des Selbstmanagements und der Befähigung der Patienten zum positiven Umgang mit der Erkrankung.
  • Integrierter Behandlungsplan und Workflow-Unterstützung eingebettet in einen Bluthochdruck-Gesundheitsdialog.
  • Die interinstitutionelle Zusammenarbeit des Behandlungsteams erfolgt über ein gesichertes, internetbasiertes Kommunikationssystem.
__Versorgungsablauf

Versorgungsablauf für Patienten mit Hypertonie zur integrierten und nachhaltigen Therapiekontrolle.

Medizinische Ausgangslage

Bluthochdruck gilt weltweit als der führende Risikofaktor für kardio- und zerebrovaskuläre Morbidität und Mortalität. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte aller Schlaganfälle und ischämischen Herzerkrankungen durch erhöhten Blutdruck bedingt sind und durch eine adäquate Behandlung verhindert werden könnten. Das primäre Ziel einer adäquaten Behandlung ist die maximal mögliche Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität. Dies verlangt die Behandlung aller assoziierten kardiovaskulären Risikofaktoren und der kardialen, vaskulären und renalen Begleiterkrankungen, wie auch das adäquate Management des Blutdrucks per se.