Ischämische Herzkrankheit

Um einem Herzinfarkt vorzubeugen beziehungsweise einen erneuten Infarkt zu verhindern gilt es die Risikofaktoren für Arteriosklerose und Koronarer Herzkreislauferkrankungen (KHK) zu minimieren. Dazu gehören Lebensstilmodifikation, medikamentöse Therapie und regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Verlauf von Blutdruck und Aktivität (Schritte/Tag) eines Patienten in der Genesungsphase nach perkutaner koronarer Intervention (PCI).

Verlauf von Blutdruck und Aktivität (Schritte/Tag) eines Patienten in der Genesungsphase nach Myokardinfarkt und perkutaner koronarer Intervention (PCI).

KIT Telemedical Solutions Ischämische Herzkrankheit

Nach einem Herzinfarkt ist eine lebenslange medikamentöse Therapie mit verschiedenen Medikamenten erforderlich. Dies gilt ebenso für Patienten mit KHK, die einer Koronarintervention (Stentimplantation) unterzogen wurden. In diesem Fall soll die medikamentöse Therapie sowohl eine neuerliche Stenose oder Verschluss im Stentbereich (Rezidivstenose) als auch eine Progression der KHK und damit einen möglichen Myokardinfarkt verhindern. In der Realität zeigt sich allerdings, dass sowohl die empfohlene Lebensstilmodifikation (Stressabbau, Gewichtsnormalisierung, gesunde Ernährung, verstärkte Bewegung im Alltag bzw. regelmäßiges körperliches Ausdauertraining) als auch die medikamentöse Therapie von einem Teil der Patienten nur halbherzig umgesetzt bzw. eingenommen werden.

Durch einfache Maßnahmen können Patienten speziell in der Genesungsphase nach einem Herzinfarkt und perkutaner koronarer Intervention (PCI) im täglichen Alltag begleitet werden.

  • Erstellung eines detaillierten Medikationsplans mit Erläuterung zur Dosierung
  • Individuelle Festlegung von Zielparameter für Blutdruck und körperlicher Aktivität (zB min. 3000 Schritte / Tag)
  • Tägliche Blutdruckselbstmessungen und Kontrolle der Aktivität mitttels einfachem Schrittzähler
  • Wöchentliche Rückmeldung mit integriertem Feedback-Modul zur Unterstützung des Selbstmanagements
  • Unterstützung der internistischen Kontrolluntersuchungen durch grafische Datenaufbereitung.

Einsatz zur virtuellen Verlängerung eines Reha-Aufenthaltes

Im Zuge des Aufenthaltes in einer Rehabilitationsklinik werden Patienten nach Herzinfarkt und PCI intensiv im Umgang mit der Erkrankung geschult. Soweit möglich werden individuelle Maßnahmen zur Veränderungen des Lebensstiles und im Rahmen des meist drei wöchigen Rehabilitationsaufenthalt in zahlreichen Therapieeinheiten angewandt. Zur nachhalitgen Fortführung können mittels KIT Telemedical Solutions für jeden Patienten abgestimmte Therapiepläne für zu Hause erstellt werden. Der Patient bestätigt mit geringem Aufwand dessen Umsetzung, übermittelt die vorgesehene Selbstmesswerte und empfängt individuelle Rückmeldung vom betreuenden Arzt oder Therapeuten.